Unterbodenschutz vom Auto entfernen

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unterbodenschutz entfernenAlter und rissiger Unterbodenschutz beim Auto schafft keinen Mehrwert, sondern begünstigt eine Durchrostung des Unterbodens durch Staunässe und in den Rissen vorhandene Ansammlungen von Spritzwasser, Salz und Matsch. Ehe ein neuer Schutz aufgetragen wird, ist es wichtig, dass man den alten Unterbodenschutz entfernen und eine glatte Fläche zur Aufbringung der neuen Schutzschicht erschaffen muss. Zum Unterbodenschutz entfernen und erneuern ist kein Termin in der Werkstatt notwendig, da sich diese Aufgabe ganz einfach und ohne umfassende Kenntnisse in Heimarbeit realisieren lässt.

Hilfreiche Tipps zum Unterbodenschutz entfernen

Am einfachsten und umweltfreundlichsten lässt sich der Unterbodenschutz mit einem Sandstrahlgerät entfernen. Da dieses nicht primär zum Inventar eines jeden Autobesitzers gehört, kann man es mieten und zu günstigen Konditionen ein echtes Profigerät erhalten. Ein individuell einstellbarer Sandstrahl bietet Vorteile und vermeidet, dass man beim Unterbodenschutz entfernen unnötige Schäden in der Bausubstanz fördert oder bei einem alten und von Rost befallenen Unterboden sogar Löcher ins Material bringt.

Neben dem Sandstrahlgerät bietet sich auch Druckluft zum Unterbodenschutz entfernen an. Autobastler und Hobbyschrauber sind von dieser Methode überzeugt, da die Entfernung sanft und doch effektiv erfolgt. Klassisch und ohne Zuhilfenahme technischer „Spielzeuge“ kannst Du einen Winkelschleifer oder Drahtbürsten nutzen, sofern der Unterboden nur mit einer dünnen Schicht versehen ist. Mit dem Winkelschleifer ist eine gerade Fläche sehr einfach zu erzielen, allerdings solltest Du nicht abrutschen und so Schrammen in den Lack schleifen. Auch Abbeizer eignen sich, sofern der Unterbodenschutz nicht auf PVC Basis und in einer doppelten Schicht aufgebracht ist. Beim Abbeizen brauchst Du ein wenig Geduld, da die Flüssigkeit in den Unterbodenschutz eindringen und ihn erweichen muss. Anschließend kannst Du mit der Drahtbürste alle Reste entfernen und das Finish mit feinkörnigem Schleifpapier von Hand, oder aber mit dem Winkelschleifer vornehmen.

Von Laien häufig empfohlen, zum Unterbodenschutz entfernen aber sichtlich ungeeignet ist die Methode des Abflämmens. Das Risiko der Brandgefahr ist nur eine Begleiterscheinung, die beim Abflämmen unkalkulierbar ist. Bei Bitumen oder PVC entstehen giftige Gase, die durch die Erhitzung in hoher Konzentration auftreten und direkt in Deine Atemwege gelangen. Übelkeit bis hin zur Ohnmacht sind Folgeerscheinungen, deren Risiken Du Dich beim Abflämmen aussetzt und die Gesundheit beim Unterbodenschutz entfernen aufs Spiel setzt. Ob Du manuell oder mit elektrischen Hilfsmitteln arbeitest, hängt von der örtlichen Gegebenheit und der Stärke des Unterbodenschutzes ab. Bei einer dünnen Schicht ist es oftmals ausreichend, wenn Du mit Abbeizer und einer Drahtbürste ans Werk schreitest und den Unterbodenschutz nach kurzer Einwirkzeit ohne Rückstände vom Fahrzeug entfernen kannst.

Benötigte Materialien aus dem Video

 

Fazit – Unterbodenschutz entfernen geht einfach

Viele Wege führen nicht nur nach Rom, sondern auch zu einem sauberen und von alten Bitumen oder PVC Rückständen befreiten Unterböden. Ehe Du mit der Entfernung beginnst, solltest Du den Unterboden in Augenschein nehmen und prüfen, welches Material den Unterboden versiegelt. Bei Kunststoff und Bitumen bist Du mit einem Sandstrahler oder einem Druckluftgerät meist bestens beraten, während Du bei dünnschichtiger Versiegelung, die eventuell sogar schon brüchig ist, auch manuell beste Ergebnisse ohne großen Kraftaufwand erzielst. In jedem Fall solltest Du beim Unterbodenschutz entfernen eine Atemschutzmaske tragen und sehr vorsichtig arbeiten.

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