Funktionsweise von Sandstrahlkabinen

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SandstrahlkabineBevor ein Werkstück verarbeitet wird, muss sein Material ebenmäßig beschaffen sein und sollte keine Verschmutzungen aufweisen. Mithilfe einer Sandstrahlkabine bereitest Du die Werkstoffe für den weiteren Gebrauch vor, indem Du dessen obere Schicht glättest und säuberst. Die Kabine entfernt störende Elemente durch Bestrahlung mit einem harten Luft-Sand-Gemisch. In diesen Strahlen wirken kleine Sandkörnchen, welche die Fremdpartikel gleichmäßig abtragen. Selbstredend geschieht der Prozess ohne Verschmutzung der Umgebung; der gesamte Vorgang passiert innerhalb der undurchlässigen Kabine.

Bestandteile einer Sandstrahlkabine

Die Sandstrahlkabine ist mit verschiedenen Bauteilen ausgestattet, um die Arbeit schnell und effektiv durchführen zu können. Auch der Arbeitsschutz spielt eine Rolle. Die Kabine an sich besteht aus einem Metallkasten, in dem Deine Hände genügend Platz für die Arbeit finden. Wahlweise steht die Kabine auf vier Beinen, um den Komfort während der Tätigkeit zu erhöhen. Außerdem gibt es einen klappbaren Deckel, mit dem Du während der Arbeit die Kabine verschließt. Eine durchsichtige Scheibe ermöglicht den Einblick in die Kabine, damit Du genau arbeiten kannst. Befindest Du Dich in dunkler Umgebung und benötigst eine Beleuchtung, schaltest Du die Leuchte an. Eine große Rolle für Deine Sicherheit spielen die eingebauten Handschuhe. Zwei entsprechend große Öffnungen auf der Vorderseite der Sandstrahlkabine gewähren Dir den Einlass in die stabilen Handschuhe. Essenziell sind die Strahldüsen, aus denen die Sandstrahlen abgegeben werden. Es gibt die Geräte in unterschiedlich großen Ausführungen für verschiedenartige Werkstoffe. Auch die Kerngrößen der Sandkörner variieren, wodurch Du die Wahl zwischen grobem und feinem Sandstrahlen hast.

Die Funktionsweise

Je nachdem, welche Arbeiten durch durchführen möchtest, benötigst Du entsprechendes Strahlmittel. So gibt es beispielsweise spezielles Strahlgut zur Entrostung von Werkstücken. Die Körner füllst Du über die Türen in die Kabine bzw. den dafür vorgesehenen Behälter und ziehst die Handschuhe an. An einem Pedal sowie am Strahlgutbehälter sind die Schläuche angeschlossen. Um die Tätigkeit beginnen, trittst Du auf das Pedal. Dein Werkstück befindet sich in Deiner Hand innerhalb der Sandstrahlkabine und wird mit den Sandkörnern bearbeitet. Durch das Fenster siehst Du Deine aktuelle Vorgehensweise. Nach Beendigung der Bestrahlung schaltest Du die Absauganlage ein, damit die Körner wieder in ihren Auffangbehälter gelangen. Selbstredend kannst Du das Strahlgut mehrmals verwenden. Erst, wenn die Qualität nachlässt, ist ein Wechsel erforderlich.

Gesundheit und Sicherheit

Auf Grund der Scheibe und der geschlossenen Sandstrahlkabine darf auf eine Schutzbrille und Atemschutz verzichtet werden. Wichtig für Deine Sicherheit sind die intakten Handschuhe. Eine regelmäßige Kontrolle ist unerlässlich, weil ansonsten die harten Sandstrahlen die Haut verletzen können. Den Deckel musst Du fest verschließen, damit Du keine umherfliegenden Körner, welche aus der Sandstrahlkabine fliegen, einatmest. Andernfalls gelangen die kleinen Teilchen in Deine Atemwege, was zu schlimmen Krankheiten führt. Die Sicherheitshinweise des Herstellers sind immer zu beachten!

Eine Sandstrahlkabine als effektives Arbeitsmittel

Benötigst Du Werkstücke, die zu glätten, zu säubern und zu entrosten sind, ist eine Sandstrahlkabine das optimale Arbeitsmittel. Optimale Ergebnisse erzielst Du mit Verwendung des richtigen Strahlmittels. Hältst Du Dich an die Schutzvorschriften, arbeitest Du erfolgreich und ohne Gefahren.

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